Betriebsmittel für Automobilzuliefererindustrie

Im Bereich der Montage werden häufig Vorrichtungen benötigt, die speziell auf die Anforderungen eines bestimmten Produktes zugeschnitten sind. Meist werden dazu Standardgeräte herangezogen, bei denen die Maschinenteile in direktem Kontakt mit dem Endprodukt individuell angepasst werden. Nicht selten führen die Anforderungen des zu handelnden Produktes zu komplizierten Freiformen. Weiterhin ist eine hohe Oberflächengüte notwendig um das Endprodukt bei Kontakt nicht zu beschädigen. Hier kann sie 3D-Metall durch Rapid Manufacturing unterstützen.

Im konkreten Fall werden Greifer für den Einsatz in Robotern angefertigt. Diese können die unterschiedlichsten Formen annehmen, die nur sehr umständlich zerspanend zu realisieren sind. Wichtig ist dem Kunden aus der Automobilzulieferindustrie, dass sich der Abrieb an den Greifflächen in Grenzen hält. Deshalb wird in diesem Fall auf einen Chrom-Nickel-Stahl (1.4404) zurückgegriffen. Durch die gegenüber dem konventionell hergestellten 1.4404 etwas höhere Härte (230HV/239HV) der Oberfläche, ist der Kunde auch nach 20.000 Greifvorgängen noch mit seinem additiv gefertigten Betriebsmittel zufrieden. Eine im Vergleich zu anderen additiven Herstellungsverfahren deutlich bessere Oberflächengüte wird durch die Kombination eines hochauflösenden Fertigungsprozesses (30µm Laserspot, 20µm Schichtstärke) mit einem abgestimmten Nachbearbeitungsprozesses durch Mikrostrahlen erreicht.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ihre Produkte schützt, wird garantiert.